UNIXaus CAD42, dem Nachschlagewerk für Experten UNIX ist ein Betriebssystem, daß Anfang der 70er Jahre für netzwerktaugliche, leistungsfähige Rechner in den Bell Laboratories entwickelt wurde. Es war von vornherein Mehrplatzsystem konzipiert, bei dem mehrere Programme parallel ablaufen können. Speicher, Laufwerke, Ein- und Ausgabegeräte, in einigen Derivaten sogar Prozesse, werden als Dateien in einem streng hierarchischen Verzeichnisbaum dargestellt (UNIX-Grundsatz: Alles ist eine Datei). Dabei kommt es nicht darauf an, wo sich das jeweilige Laufwerk physisch befindet. Weitere Eigenschaften von Unix sind: Stabilität, Multiuser- und Multitastkingfähigkeit und Speicherschutz. Zu UNIX gehört ein leistungsfähiger Kommandointerpreter, die Shell. Je nach UNIX-Derivat und Vorlieben der Administratoren können ash, csh, ksh, bash, zsh oder eine beliebige andere Shell installiert sein. Eine Besonderheit der Shell ist die Möglichkeit, einzele Standardbefehle durch Pipes zu verbinden, wodurch die vielen einfachen UNIX-Befehle auch für komplexe Anwendungen herangezogen werden können. Bekannt UNIX-Derivate sind AIX (IBM), HP-UX (Hewlett-Packard), IRIX (SGI) und SunOS (Sun). Daneben gehören Linux, Free-, Net-, OpenBSD und OSX zur Unix-Familie.
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